Nachdem ein ereignisreiches TT-Jahr vorbei und ein neu restrukturierendes TT-Jahr beim Straßenbahner SV Mannheim begonnen hat, lud der Vorstand wieder zum alljährlichen Vaddatagsausflug ein.
Start war gegen 10:00 Uhr ab Hauptbahnhof Mannheim in Richtung Neustadt / Weinstraße. Als wir dort angekommen sind, ließ unser „ Reiseleiter „ Sportfreund Walter Girr die Katze aus dem Sack und wollte uns mit dem Bus in den Weinort Haardt fahren lassen, wo gerade ein Weinfest stattfand. Da aber Sportfreund Walter vergessen hatte, sich den genauen Fahrplan anzusehen, stellten wir fest, dass an Feiertagen der Bus nur alle Stunde fuhr. Somit hätten wir annähernd fast eine Stunde in Neustadt / W. warten müssen. Nach einigen Unmutbekundungen an Walter, ließ er uns mit dem Taxi nach Haardt bringen. Dort angekommen, mussten wir zuerst unseren Schock über die verpasste Wanderung mit gutem Pfälzer Wein runterspülen. Nachdem der erste Durst gebändigt war, machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach Gimmeldingen ins Lobloch. In der Weinstube des Loblocher Schlössel nahmen wir nach all den Mühen unsere erste herzhafte Speise ein. Hier verbrachten wir, bei einigen Flaschen Burgunderwein, bis zum frühen Nachmittag, bevor es weiter ging zum Bahnhof Gimmeldingen. Wir erreichten pünktlich den Zug nach Bad Dürkheim / Weinstraße, und kamen dort frohgemut an. Wir steuerten auch dann direkt das dort statt findente Straßenfest an. Nachdem es uns hier sehr gut bei Wein und Musik gefiel, verzichteten wir auf das nachmittägliche Kaffeekränzchen und feierten dort mit anderen Vaddataglern fröhlich mit. Nach fortgeschrittener Stunde bekamen wir nun aber Hunger und machten uns auf den Weg zum „ Dürkheimer Fass „.In dem sehr schönen Ambiente des Fasses nahmen wir nun ein herzhaftes pfälzisches Abendessen ein. Von Durst und Hunger erlöst, machten wir uns in Richtung Bahnhof Bad Dürkheim auf, um den Zug nach Mannheim zu erreichen. Da wir nach all den Strapazen nicht mehr auf das Frankenthaler Strohhutfest gehen wollten, zog es uns dann nach Mannheim weiter. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir die alte Heimat und dankten unserem Sportfreund Girr für die schöne Tour. Diejenigen, die am nächsten Tag wieder arbeiten gehen mussten, machten sich auf den Nachhauseweg, während sich die Anderen nochmals in ein Straßencafe begaben, um den Tag und alles damit Verbundene, Revue passieren zu lassen. Gegen 20:00 Uhr löste sich dann auch dieser Tross auf und man bemitleidete die Sportfreunde, die sich diesen Vaddertag der TT-Abteilung entgehen ließen, welcher sich immer wieder zu einem Höhepunkt im Abteilungsleben herauskristallisiert. |